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14.10.2010 Episode Krim 2010
Am Sonntag den 13. Juni um 5 Uhr morgens sind wir von
Sinop in der Türkei in Richtung Ukraine gestartet und mit
durchschnittlich 5 Knoten Fahrt um am Montag um 12 Uhr mittags in Yalta
gelandet. Ein Nachtschlag ohne jegliche Probleme. Wie üblich haben wir
dann auf Kanal 14 mit unserem mobilen UKW- Funkegerät den Habourmaster
gerufen, dieses meldete sich dann mit der Frage: Wer ist ihr Agent. Wir
hatten eine Telefonnummer von einem amerikanischen Segler von einem
Agenten bekommen, aber die stimmte nicht mehr, also haben wir den
Hafenmeister gefragt, ob er uns einen Agenten nennen könne. Er gab uns
die Nummer von Alexander 00380952894013, er sei englisch sprechend und
könne uns weiter helfen. Als ich anrief hat er uns nach unserem
Bootsnamen, Länge und Breite des Schiffs und nach unserer Flagge
gefragt, ja er könne für uns einklarieren und ausklarieren, es koste
aber 500 US- Dollar. Wir waren baff, wussten aber aus Handbüchern, dass
wir mit ca. 280 bis 300 Dollar zu rechnen hätte. Habe im er erklärt es
sei viel zu viel für diesen Job und er willigte dann bei 400 Dollar ein.
Unsere deutschen Segelkollegen die mit einem um 4 Meter kürzen Boot zur
gleichen Zeit eintrafen mussten den gleichen Preis zahlen, was wir
wiederum eine zusätzliche Frechheit fanden.
Nach einem etwas 2 stündigem hin und her konnten wir dann im Hafen bei
der Quarantäne anlegen. Bei Frauen durfte nicht das Schiff verlassen und
wir wurden aufgefordert mit zu kommen und sind dann 4 Stunden vor 7
ukrainischen Beamten von Port Police, Customs und Health gesessen. Wir
wurden befragt und unser Agent hat übersetzt und eine Menge von
Formularen ausgefüllt. Dann mussten wir alles stempeln und
unterschreiben, obwohl wir nicht lesen konnten was es heisst, da alles
nur in kyrillische geschrieben war. Nun, wir gingen raus und hatten
jeder von uns 11 Kopien in den Fingern und waren froh, dass alles
erledigt sei, dachten wir. Alexander wollte nun wieder 500 Dollar statt
der zu letzt vereinbarten 400 Dollar, nach langen Zögern gab er sich mit
den 400 zu frieden, gab mir aber keine Quittung, da er diese bereits auf
500 ausgestellt hatte.
Er kam dann wieder zu unserem Boot und hat uns erklärt, dass der
Hafenmeister Münzen sammelt, ob wir nicht ein paar für ihn hätten. Das
Spiel wollten wir nicht mit machen und sagten klar und deutlich, nein.
Nach einem kurzem Telefonat des Agent mit dem Hafenmeister hiess es
dann, wir können hier nicht liegen bleiben und müssen uns verholen zu
Liegeplatz 1 oder 2 im Stadthafen. Nach kurzem überlegen haben wir
geantwortet, OK wir gehen einmal rüber uns schauen uns den Liegeplatz
einmal an. Es war kein Thema für uns, es war extremer Schwell dort und
die einheimischen Boote lagen mit langen Landleinen dort und haben uns
erklärt, hier sei kein Platz mehr für uns. Da wir aber dem Agenten immer
gesagt hatten wir wollen 2 bis 3 Tage in Yalta bleiben waren wir langsam
ganz schön sauer. Zuerst der überhöhte Preis, dann konnten wir nicht
einmal bleiben so lange wir wollten. Na, was macht man da am Besten, wir
gingen ein Bier trinken und haben schön zu Nacht gegessen. Da, ruft
Alexander an und sagt mir, wir müssen uns sofort verholen und um 21 Uhr
beim Boot sein, na hoppla, dachten wir, das kann ja lustig werden. Als
wir am Boot ankamen, war kein Alexander da, eine halbe Stunde später kam
er und erklärte uns, dass wir jetzt 38 Euro pro Boot und Nacht zu zahlen
hätten und zusätzlich noch ein Trinkgeld für den Hafenmeister. Alle 4
von uns waren sich einig, es gibt nur ein Nein, da er bereits 400 US von
jedem von uns erhalten hatte, er solle uns nun endlich in Ruhe lassen
mit seinen Forderungen.
Wir haben ihm gesagt, jetzt gehen wir schlafen, da wir die vergangene
Nacht durch gesegelt sind. Er hat noch dreimal bei mir angerufen, aber
ich habe nicht reagiert, da stand er plötzlich im Cockpit und erklärt
mir, wir müssen uns um 10 Meter nach vorne verlegen, da noch ein grosses
Schiff käme. Ich sagte nein, nicht um diese Zeit verholen wir uns. Wenn
tatsächlich ein grosses Schiff kommt, haben wir noch genug Zeit um weg
zu fahren, basta. Gute Nacht
Am andern Tag gegen 9 Uhr war Alexander wieder da, ganz freundlich
übrigens und erklärte uns auf die wiederholte Frage, ob jetzt das
Ausklarieren aus der Ukraine dabei sei, klar und deutlich, ja, das ist
dabei. Er gab uns eine von ihm gestempelte und visierte Kopie einer
Seekarte von der Südseite der Krim und sagte in den nächsten 3 Tagen
können wir jetzt nach Balaklava segeln. Also sind wir zusammen nach
Balaklava gesegelt, einem ehemaligen sowjetischen U-Boot Stützpunkt, der
sich jetzt zu einem netten Ort mit einer sicheren Marina gemausert hat.
Wasser, Strom, Waschmaschine und ein paar feine Restaurants. Mit einem
Mietauto, dass uns eine Serviertochter organisiert hatte, galt es dann 3
Tage die Halbinsel Krim zu entdecken. Schwerpunkt war natürlich das so
geschichtsträchtige Yalta, wo 1945 der Friedensvertrag zwischen Stalin,
Churchill und Roosevelt geschlossen wurde. Wir hatten eine richtig gute
spannende Zeit auf der Krim und nur positive Erfahrungen mit den Leuten
dort gemacht, bis eben unseren, oder besser gesagt, unsere Agenten.
Ja, natürlich wollten weiter segeln nach Rumänien und dazu muss man erst
einmal ausklarieren. Wir versuchten x-mal Alexander telefonisch zu
erreichen, aber er hatte offenbar unsere Nummer auch gespeichert und das
Telefon nicht abgenommen. Na, stattdessen meldete sich ein Igor aus
Sebastobol mit Mitarbeiterin an Bord und sagte: Alexander habe ihm das
Geschäft zum Ausklarieren überlassen, er mache das gerne für uns, aber
eben, er müsse dafür 320 Dollar haben!!!! Käthi hat ihn zum Teufel
gejagt und ihm erklärt, dass wir zwar Schweizer seien, aber keine Kühe,
die man melken kann. Das sass offenbar, er ist dann von dannen gezogen,
aber wir hatten noch nicht ausklariert.
Nach eingehender Diskussion haben wir dann alle 4 beschlossen, dass wir
die Ukraine verlassen werden ohne offiziell auszuklarieren, was wir noch
nie in unserer Leben gemacht haben. Morgens um 7 Uhr wollten wir
auslaufen, 10 Minuten vorher kamen unsere Kollegen und haben uns
erklärt, dass sie nun doch ihre Meinung geändert hätten und nach Odessa
segeln wollten auch auf die Gefahr hin, dass sie dort noch einmal den
gleiche Betrag bezahlen müssten.
Kaum sind sie raus gefahren aus der Marina, standen auch schon 2 Frauen
von der Polizei neben unserem Boot und wollte wissen, wohin unsere
Kollegen fahren. Wir sagten vereinbarungsgemäss: Odessa. Sie klärten uns
auf, dass jedes Schiff das Blaklava verlässt sich auf Kanal 16 abmelden
muss. Na gut, dachten wir und sind tatsächlich eine halbe Stunde später
raus gefahren und haben uns wunschgemäss über den 16 zehner abgemeldet,
mit der Bemerkung, wir segeln auch nach Odessa.
Ja, wir sind direkt nach Sulina im Donaudelta in Rumänien gesegelt,
wunderbarer Schlag und haben dort ohne ein Problem bei sehr freundlichen
Behörden einklariert. Während unseres Aufenthalts in Blaklava haben wir
das junge finnische Skipperpärchen einer englischen Yacht kennen gelernt
und wie fast immer üblich unsere Emailadressen ausgetauscht. Von ihnen
bekommen wir einige Tage später die nette Anfrage, ob sie etwas für uns
machen können, da wir ja von der ukrainischen Coast Guard aufgebracht
worden sind und nun in Odessa in Quarantäne liegen.
Tatsächlich mit so Lügen wird operiert, damit die Leute 520 Dollar
bezahlen für das Ausklarieren, genau das war der Betrag den sie bezahlt
haben.
Wir möchten in keiner Weise etwas verallgemeinern, nur vor diesen 2
Agenten warnen, falls jemand einmal mit dem Schiff zur Insel Krim fährt.
14. März 2010, Ich bekomme
jetzt die AHV, hurra
Die paar Monate die wir im Winter hier in der
Schweiz verbringen, vergehen wie im Flug. Nach unserer Rückkehr mussten
wir uns zuerst wieder ein Auto besorgen, da mit unserem Alten nicht mehr
viel los war. Nun fahren wir wieder einen alten Omega, denn der tut es
für uns ausgezeichnet über den Winter. Im Dezember haben Käthi und ich
unseren vierzigsten Hochzeitstag gefeiert, ganz für uns allein, im
Stillen. Ist ja auch nichts Spezielles, oder? Im Januar sind wir noch
für 3 Tage nach Düsseldorf an die Boot gefahren und haben uns dort ein
bisschen umgesehen, nicht was Ihr denkt, wir wollen kein neues Schiff
kaufen, wirklich nur rein informativ.
Der Winter, der hört offenbar ja gar nicht mehr auf, nicht nur in der
Schweiz. Letzte Woche sind wir mit Petra, Roland und den beiden
Enkelkindern zum Skilaufen in Scuol - Graubünden gewesen. Fast
ausnahmslos bin ich meiner Rolle als Opa, Vorfahrer und Skilehrer
gerecht geworden. Da mir die alle immer zu lange im Restaurant geblieben
sind, bin ich halt alleine auf die Piste. Über die Mittagspause hat es
immer weniger Leute und die Piste und es war total frei, nur für mich.
Na, dann ist das mit der Selbstüberschätzung gekommen beim Carven, und
schon hat es mich in den Schnee gesteckt. Gottseidank ist nichts
schlimmes passiert, nur ein blaues Augen und leicht blutende
Hautabschürfung im Gesicht, halb so schlimm, mit Dracula kann ich noch
nicht konkurrenzieren.
Heute Morgen hat mir der Briefträger einen ganz wichtigen Brief
übergeben. Es ist soweit, ob Ihr es glaubt oder nicht, ich bekomme ab
dem 1. März 2010 die Altersrente, kurz AHV genannt. Schon ein komisches
Gefühl, aber ich kann gut leben damit und freue mich auf die positiven
Seiten. Verbilligter Eintritt in Museen, alle Jungen machen einem Platz
im Tram, beim Überqueren des Zebrastreifens hilft mir Jeder usw. Aber
Spass bei Seite, Käthi und ich organisieren uns schon ein bisschen auf
die nächsten 25 Jahre, und werden zum Beispiel am 18. März das Haus
unserer Tochter Petra überschreiben, natürlich wird Mike unser Sohn auch
dabei berücksichtigt. Ach, ja,
Petra, die
ja 4 Jahre Textil- Designe studiert hat , darf im neuen Gemeindehaus in
8153 Rümlang ihre erste Ausstellung vom 13.06. bis 10.07.2010 machen. Da
wir leider nicht da sind, wird sie sich sicher über jeden Besuch freuen.
Die Vernisage ist am 16. Juni um 11.00 Uhr, herzlich willkommen.
Aber zuerst kommt die ganz nahe Zukunft, dass heisst, wir fliegen am 28.
April wieder nach Kusadasi, machen Klar Schiff und segeln dann für den
ganzen Sommer 2010 im Schwarzen Meer. Wir waren noch nie dort und sind
sicher, dass es da einiges zu entdecken gibt. Leider haben wir nur einen
Versicherungschutz bis 35° Ost, somit geht es von der Nordtürkei nach
der Ukraine, Rumänien und Bulgarien. Es gibt nur sehr wenig Information
und Handbücher, so sind wir halt gezwungen etwas Kolumbus zu spielen und
werden wieder zu Entdecker, aber die Rolle lieben wir ja. Auf unserer
Homepage werden wir sicher über das eine oder andere Abenteuer dann
berichten.
Bis dahin wünschen wir Euch eine gute Zeit and all the best
Käthi und Heinz
Santorini retour
In den letzten 11 Jahren sind wir Minimum einmal in
der Saison zur schönsten Insel der Aegäis gesegelt. Früher war es noch
ein Geheimtipp, diese unfertige mit EU- Gelder erstellte Marina in
Vlichada im Südosten der Insel. Bei unserem diesjährigen Besuch im Juli
konnten wir sehr grosse und bemerkenswerte positive Veränderungen
feststellen. Wir sind sicher, dass dies für alle Cruiser und
Chartersegler von grösstem Interesse ist. Die geschossenen Bilder
dokumentieren die Neuerungen zusätzlich, also es lohnt sich auf jeden
Fall Santorini einen Besuch abzustatten. Hier die aktuelle Situation:
Einfahrt:
am besten 90° zum reparierten Breaker
Gefahr:
Riff östlich der Einfahrt
Tiefgang:
aktuell auf 2.50 m ausgebaggert
Ruf auf Ch. 16: Marina
Vlichada
Manager:
Minas Kafieris seit 1.5.2009
Tel. No.:
0030 694 493 93 99
Fax.:
0030 288 608 21 19
Liegeplätze:
im Moment 25, teilweise mit Moorings
Liegeplätze:
ab Saison 2010, 50 und davon 40 mit Moorings
Wasser+Strom: es stehen neue
Energiesäulen zur Verfügung
Preis pro Nacht: 20 Euro inkl.
Wasser und Strom
Wireless LAN:
steht gratis zur Verfügung
Toiletten:
4 Stück im neuen Marinagebäude
Duschen:
werden im Moment noch eingerichtet
Verpflegung:
Snackbar/Restaurant mit 40 Plätzen im Marinagebäude
Frisches Brot:
jeden Morgen im Restaurant erhältlich
Supermarkt:
nächstes Jahr eingerichtet mit Artikeln des täglichen Bedarfs
Autovermietung: bei der Taverna Dimitri
bestellen, wird in die Marina geliefert
Restaurant ausserh: Taverna Dimitri, liegt direkt oberhalb der Marina, 5
Minuten
Bademöglichkeit: schwarzer Sandstrand
direkt neben der Marina
Wünschen viel Spass in der Marina Vlichada und einen interessanten
Aufenthalt auf der Insel. Da wir in der nächsten Saison keinen
Kojencharter mehr fahren, sondern zuerst einmal für ein halbes Jahr das
Schwarze Meer entdecken wollen, werden wir uns leider nicht in Santorin
treffen. Lasst uns aber wissen, wie es Euch gefallen hat.
Mit seglerischen Gruss
Käthi und Heinz
Weitere Fotos

17.04.09 Start zur sechsten
Segelsaison am 29. April 09
Vor 10 Jahren am 10. April 1999 sind wir zu unserer
1. Weltumsegelung gestartet und nun geht es am 29. April schon zu
unserer sechsten Segelsaison in die Aegäis los. Kaum zu glauben, time is
running so fast.
Nach dem wir letztes Jahr eine äusserst erfolgreiche Segelsaison hatten
freuen wir uns auch dieses Jahr wieder auf unsere herzlich willkommen
Gäste. Einem Ehepaar aus Tessin hat es offenbar so gut bei uns an Bord
gefallen, dass sie auch dieses Jahr wieder bei uns gebucht haben. Chira
war so begeistert vom Segeln mit einem Fahrtenschiff (zur Freude von
Romano) und hat im vergangenen Winter die SRC- Prüfung bestanden und
sich dann sofort zu einem B- Scheinkurs angemeldet, wir wünschen ihr
viel Erfolg.
Der erste der 5 gebuchten Törns führt uns in Richtung Istanbul, die
schöne Weltstadt am Bosborus. Da wir noch nie dort waren, sind wir sehr
gespannt was uns erwartet. Vom 5. Juli geht es von Athen nach Santorini
und retour, dann einmal rund Peloponnes und von dort zur Insel Samos.
Das Ende der Saison verbringen wir in den Dodekanes bis zum 10. Oktober.
Wir wünschen allen einen schönen sonnigen Sommer und bis bald
Käthi und Heinz

01.12.08 Törnplan 2009
Der neue Törnplan 2009 ist auf der Homepage,
bereits sind zwei Törns gebucht. Den Törnplan und die Broschüre können
Sie auch herunterladen.
13.08.08 Sommertörn 2008
Da wir doch schon wieder seit dem 26. April
unterwegs sind möchte ich Euch wissen lassen, was so in den letzten
Wochen gelaufen ist.
Als erstes kam meine fast 88 jährige Mutter für 14 Tage nach Kusadasi,
es ging alles absolut problemlos mit ihr. Von der Anreise, Segeln, bis
zur Heimreise in ihr geliebtes Randa im Wallis. Sie ihre Ferien echt
genossen und des öfteren gefragt, ob es denn nicht mehr Wind habe.
Danach waren 2 Damen aus St. Gallen an Bord, wovon Eine, trotz ihrer
Behinderung voll ihre Frau gestanden hat. Ja, dann hatten wir zum
Erstenmal 4 Gäste für 14 Tage auf der Peppermint. Es war ein Ehepaar aus
Zürich, mit seinen beiden Buben 10 und 12 Jahre alt. Die
Wissbegierigkeit der Jungs war immens, aber auch der Stromverbrauch für
ihre Gameboys, es ging aber alles super über die Bühne.
Zuletzt war nun Petra und Roland mit unseren beiden Enkelkindern Annika
und Florian bei uns. In dieser Woche waren wir dreimal mit ihnen segeln.
Wir gingen die Sache sehr vorsichtig an, da Beide das Erstemal an Bord
waren und alles doch sehr neu für sie war. Florian hat sich sehr gut als
Vorschoter profiliert, ganz verrückt, wie er immer an den Winschkurbeln
gedreht hat. Viel Zeit verbrachten wir im Swimmingpool- Pool in der
Marina, beide können jetzt schon die ganze Pool- Länge mit Flügelchen
schwimmen. Am Abend waren sie fast nicht mehr aus dem Wasser zu bringen.
Gestern hat nun unser Sohn Mike angerufen und uns mitgeteilt, dass er am
nächsten Samstag mit einem Kollegen für eine Woche noch an Bord kommt.
War eine super Überraschung, wir können es gut richten, da wir bis zum
30. August genug Zeit haben bis unsere letzten Gäste für dieses Jahr
kommen. Ein Pärchen aus dem Tessin, dass unbedingt einmal eine Sunbeam
44 segeln will. Nachher treffen wir uns hier in Kusadasi mit lieben
Segelfreunden und lassen unsere erfolgreiche Saison 2008 ausklingen. Für
die Peppermint haben wir heute noch eine neue Persenning bestellt, da es
doch hier im Winter sehr viel regnet.
Ja, unseren Rückflug in die etwas kühlere Schweiz haben wir schon
gebucht, wir werden am 8. Oktober wieder in Dottikon sein und dann
wieder unserer Winterleben aufnehmen.
Käthi und Heinz
23.04.08 Auf los geht’s los

Am nächsten Samstag heisst es wieder Abschied
nehmen von unserer Familie für ein halbes Jahr. Wir merken, dass es uns
nach bald 10 Jahren jedes Jahr etwas schwerer fällt. Ja, wo liegt wohl
der Grund? Eigentlich ist der ganz schnell ausgemacht: Unsere 2 Enkel
Annika und Florian, sind ganz klar die Ursache. Wir waren uns nie
bewusst, wie stark so junge Menschen einem einnehmen können. Nun für die
beginnende Saison 2008 haben wir die Lösung: die Beiden kommen 14 Tage
mit Petra und Roland zu uns auf Besuch, dann werden wir nachher nicht
immer gefragt, wo wir waren, was wir gemacht haben, wo wir Schlafen und
Essen. Was wir für Fische gesehen haben und ob die beisse. Beide haben
dann ihre eigenen positiven Erlebnisse und können hoffentlich länger
davon zehren.
Für 2008 sind wir wieder gut gebucht mit 5 Törns à 14 Tage. Gestartet
wird nach den nötigen Putz und Instandstellungsarbeiten von unserer
neuen Home-Base in Kusadasi am 11. Mai in Richtung Dodekanes. Anfang
Juli segeln wir zu unserer Trauminsel Santorini um Kollegen zu treffen.
Retour in Athen geht es weiter mit einer jungen Segelfamilie nach Samos.
Dann fahren wir noch ein paar Törns in den Kykladen. Um diese Jahreszeit
werden wir erfahrungsgemäss wieder etwas stärkeren Meltemi haben, das
heisst. Segelspass ist angesagt.
Mitte Oktober wir dann die Peppermint ihr Winterlager in Kusadasi
beziehen und wir unseres in Dottikon. Es würde uns sehr freuen von dem
Einem oder dem Anderen zu hören, oder noch besser zu sehen. Bis dahin
wünschen wir Euch einen schönen und vor allem fussballtechnisch
unterhaltsamen Sommer.
26.01.08 Wir möchten nicht in
Ernesto Haut stecken.
Obwohl im letzen Jahr die America’s Cup
Verteidigung in Valencia leider nur sehr spärlich beobachten konnten,
haben wir immer sehr mitgefiebert. Es ist schade, dass nun nach der
erfolgreichen Cupverteidigung der Oracle Teambesitzer die Zukunft des
America’s Cup dem Gericht in New York entscheiden lässt. Solche
Zukunftssorgen haben wir nicht.
Nachdem wir letztes Jahr eine sehr gute Segelsaison hatten, sind für
dieses Jahr auch schon wieder 5 Buchungen à 2 Wochen eingegangen. Wir
freuen uns auf unsere neuen interessanten Gäste. Die zwei One - way
Törns von der Insel Samos nach Samothraki und Samothraki – Athen sind
immer noch offen, ebenso der sehr anspruchsvolle Trip von Athen zur
Trauminsel Santorini und retour. Unsere neue Genua brauchen wir
vermutlich auch dieses Jahr wieder nicht für den Rückweg, weil meistens
die Fock genügt, wenn wir die ca. 180 Meilen hart am Wind segeln werden.
Wir haben zwar keinen Chat room und keine Blog eingerichtet auf unserer
Homepage, es würde uns aber dennoch sehr freuen, wenn wir den einen oder
anderer Feedback bekommen würden. Wir sind offen für alle Fragen.
22.10.07 Unsere beste Saison
Ja, mit Recht dürfen wir das
sagen. Wir waren dieses Jahr 14 Wochen nonstop mit Gästen unterwegs. Wir
hatten mehrere Wiederholungsbucher dabei und dies hat uns natürlich ganz
speziell gefreut. Für uns überraschend hatte sich aber niemand für Törns
zu den nördlichen Sporaden angemeldet, dabei ist dies ein sehr
interessantes Segelrevier vom Wind, Landschaft und freien Liegeplätzen.
Besonders gut haben uns die Inseln Tassos und Samothraki gefallen.
Santorini und Mykonos sind immer
noch die meistbesuchtesten Kykladen- Inseln. Dreimal sind wir dann auch
dieses Jahr via Mykonos, Armorgos nach Santorini gesegelt. Da
mehrheitlich der Meltemi geblasen hat, war der Rückweg, den wir meist
mit der Fock und gerefftem Gross hart am Wind gesegelt sind, doch immer
etwas anstrengender als erwartet. Hier konnten die Steuerkünste
trainiert werden, denn bei 20 bis 30 Knoten Wind ist es eine echte
Herausforderung und braucht schon den konzentrierten Einsatz des
Steuermanns oder der Steuerfrau. Unsere Wettervorhersage holen wir uns
übrigens, wenn immer es möglich ist, bei:
www.windfinder.com,
www.windguru.cz und bei
www.wetteronline.de
Vom 18. August weg haben wir das
Revier gewechselt, die Dodekanes waren jetzt angesagt. Der Meltemi ist
hier moderater, einige wunderbare Schläge konnten wir dann mit halben
Wind segeln. Neu haben wir die ruhigen Buchten um Patmos entdeckt, auch
die Skala auf Patmos ist mit ihrem altem Kloster ist absolut sehenswert.
Der Stadthafen ist sehr gut ausgebaut und lädt auch zu einem kleinem
Shopping ein, vorausgesetzt es ist gerade kein grosser Cruiser auf
Reede.
Für das diesjährige Winterlager
haben wir Kusadasi in der Türkei gewählt. Es handelt sich um eine Setur-
Marina mit einer ausgezeichneten Infrastruktur und einer sehr guten
Flugverbindung nach Zürich. Gerade sind wir dabei unser Törnprogramm
2008 zu erstellen und hoffen das für den Einen und Anderen auch 2008
wieder dabei sein wird.
16.04.07